zukunftshaus:

das zukunftshaus

Das Zukunftshaus fasst die wirkungsvollsten Ansätze für ein neues, nachhaltiges Wirtschaften unter einem Dach zusammen. Das Zukunftshaus kann durch seine Vielfältigkeit Menschen mit und ohne Behinderung einen Arbeitsplatz bieten.
Träger des Hauses ist die zukunftshaus gGmbH i.Gr. Sie setzt die Ideen des Vereins in die Tat um transportiert sie dadurch mitten in die Gesellschaft. Grundlage ist immer die wirtschaftliche Tragfähigkeit und Umsetzbarkeit. Die Betreibergesellschaft lädt alle Unternehmen und Initiativen mit passenden Zielsetzungen ein, Teil des Zukunftshauses zu werden.

Das Zukunftshaus befindet sich aktuell in der Umsetzungsphase. Aktuelle Fortschritte finden Sie hier. Folgende Säulen/Bereiche sind die Grundlagen des Zukunftshauses und schaffen durch Ihre Breite vielfältige und niederschwellige Zugänge für unsere Kundinnen und Kunden:

1. leihen:

Artikel, die nur kurz oder selten gebraucht werden, gegen eine Gebühr ausleihen. Die Produkte können online reserviert werden. Eine Lieferung nach Hause mit dem Fahrradkurier ist möglich.

Beispiele:
Werkzeug (Bohrmaschine, Heckenschneider …)
Camping und Reisen (Zelt, Koffer …)
Sport (Spiele, Ausrüstung …)
Feiern (Tafelgeschirr, Tische …)
Besuch kommt (Reisebett, Autositz …)
Kinderartikel (Spielzeug, Fahrzeuge …)
Gesundheit/Wellness (Gehhilfe, Anziehhilfe, Haarglätteisen, …)

2. tauschen:

Geldfreies Tauschen (Schenken) finanziert über Sponsoring. Alle 2-3 Wochen wechselt das Tauschthema. So kommen ungenutzte, aber noch gut erhaltene Produkte in einen Kreislauf. Gleichzeitig ändert sich das Angebot täglich, da immer wieder neue Dinge abgegeben werden. So ist es immer interessant, in das Zukunftshaus zu kommen. Die Tauschthemen werden mit einem Tauschkalender angekündigt.

Beispiele:
Kleidung (Kinder und Erwachsene)
Saisonales (Weihnachten, Ostern)
Gartenartikel (Werkzeuge, Sämereien, Pflanzen)
Modeaccessoires (Taschen, Schals, Schmuck)
Bücher und Filme
Haushaltsartikel
Spielzeug und Sportartikel

Durch die Bereiche 1 und 2 werden einerseits Ressourcen und damit unsere Umwelt geschont, andererseits auch der eigene Geldbeutel. So können mehr Menschen bei notwendigen Neuanschaffungen und Verbrauchsgütern auf hochwertigere, teurere Produkte zurückgreifen.

3. kaufen:

Es wurde ein klarer Kriterienkatalog entwickelt, nach dem die angebotenen Produkte bewertet werden: regionale, ökologische, faire Produkte mit langer Lebensdauer und Reparierbarkeit. Das Sortiment umfasst Gebrauchsgüter und Lebensmittel. Es wird anhand der Kriterien eine klare Auswahl getroffen im Sinne des „best practice“-Ansatzes: Die Produkte, welche die Anforderungen am besten erfüllen, werden ins Sortiment aufgenommen. Nicht für alle Produktgruppen sind die Kriterien gleichermaßen erfüllbar (Vergleich Regionalität bei Lebensmitteln und Kleidung). Der Verbaucher erspart sich die „Qual der Wahl“, da er sich sicher sein kann, die ökologischste und fairste Variante zu kaufen.
Neben dem klassischen Einzelhandel fällt in den Bereich „Kaufen“ auch die Vermittlung „grüner Dienstleistungen“ (Bank, Energie, Reisen etc.).

4. gastro:

Ein Café mit regionalem Essen und Platz für Kulturelles, Netzwerken und zum Ideentausch. In diesem Gastro-Bereich können wir viel von den Ansätzen des Zukunftshauses umsetzen: Zero-Waste-Prinzip, Recycling, Regionalität. Außerdem soll das Zukunftshaus auch ein Ort der Begegnung werden. Daher ist ein Gastro-Bereich unerlässlich.

5. co-working:

Ausgestattete Büroräume, die durch flexible Trennwände individuell gestaltet werden, können stunden- oder tageweise gemietet werden. Durch die flexible Größeneinteilung können wir neben Einzelbüros und Schreibtischen auch einen großen Versammlungsraum anbieten. Oder Zwischengrößen für Kursangebote. Durch die vorhandene Gastronomie können Mieter auch gleich die Verpflegung dazubuchen.

6. werkstatt:

In Kooperation mit vorhandenen Unternehmen wie Schustern, Nähern und Reparaturwerkstätten sollen Gebrauchsgüter wieder instand gesetzt werden. Unser Ziel: Die Kunden sollen mit fast allen Artikeln zu uns kommen können, um sie reparieren zu lassen: von Kleidung über Elektrogeräte bis zu Fahrrädern.