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Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Regina Kempen (2. Vorsitzende), Matthias Pieper (1. Vorsitzender), Franziska Köller (Kassenwartin).

Das Zukunftshaus ist nur möglich durch die Mitarbeit eines starken Teams. Zu diesem Team gehören: Wirtschaftspsychologen, Bankkaufleute, Handelsunternehmer, sowie Journalisten und Praktiker.

Dr. Regina Kempen (Wirtschaftspsychologin):

Wie kann man Menschen dazu motivieren, nachhaltig zu konsumieren? Diese Frage beschäftigt mich nicht nur in meiner Forschung als Wirtschaftspsychologin, sondern auch ganz praktisch. Ich wünsche mir das Zukunftshaus als einen Ort, der eine echte Alternative in unserer Konsumgesellschaft aufzeigt, dabei verschiedenste Zielgruppen einbindet und eine breite Gruppe von Menschen motiviert, sich über ihr Konsumverhalten und dessen Auswirkungen Gedanken zu machen.

Matthias Pieper (Fair Handels Unternehmer):

In den letzten 10 Jahren haben ich den Fairen Handel intensiv und von allen Seiten (als Importeur, Wiederverkäufer und Vorstand des FAIR BAND) kennenlernen dürfen. Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit der sog. „sozialökologischen Transformation“, welche tausende von Initiativen hervorgebracht hat, die alle Puzzleteile für ein zukunftsfähiges Wirtschaften und Leben sind. Meine Vision ist es aus diesen Insellösungen ein starkes Netzwerk zu schaffen, welches physisch und ganz konkret eine alltagstaugliche Alternative darstellt und vielen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu einer anderen Art von Konsum ermöglicht. Denn nur wer in seinem Alltag erlebt, dass es auch anders geht, traut sich auch solche Wege weiter zu gehen!

Franziska Köller (Betriebswirtin und Bankkauffrau):

Das Zukunftshaus sehe ich nicht nur als Ort für nachhaltigeren Konsum bzw. bewussten Nicht-Konsum (Tauschen/Teilen), sondern auch als Verbindung von Menschen und guten Ideen. Es darf ein “Haus”/eine Gemeinschaft werden in dem Vieles scheinbar Unmögliche tatsächlich möglich wird. Wir schaffen es hoffentlich möglichst viele und vieles unter dem Motto eco-regio-fair zu verbinden, statt eine weitere Nachhaltigkeits-Insel in Würzburg zu sein.

Bobby Langer (Journalist):

Spätestens seit 1976 beschäftige ich mich mit Umweltthemen. Ein wichtiger Anfangsimpuls war die Naturphilosophie der nordamerikanischen Indianer. Seither haben meine Familie und ich zunehmend darauf geachtet, unseren Lebensstil „mitweltgerecht“ zu gestalten. Mit dieser Auseinandersetzung wuchs auch das Problembewusstsein für den gesamten westlichen Lebensstil. Heute ist uns klar, dass er die Welt auf einen Abgrund zuführt. Ein Zukunftshaus verdient seinen Namen, indem es Alternativen zu solch einer unverantwortlichen Lebensweise bietet. Es freut mich, dazu beitragen zu können nach dem Motto: “Zusammen retten wir die Welt, jede/r ein kleines Stück.”

Ingo Bauer (54 Jahre) und Christine Raps (50 Jahre):

Manchmal stellen wir uns die Frage, wie können wir in der auf Wachstum ausgerichteten Welt vernünftig leben? Welche Modelle gibt es neben: Schneller, Größer und Weiter? Welche Ansätze sind neben Gewinnmaximierung und höherer Rendite möglich? Sind wir durch unseren Konsum nur noch berechnende Geldsubjekte? Beherrschen uns die Finanzmärkte mit manipulativen Geschäftspraktiken? Gibt es Ansätze, dem entgegen zu wirken? Die Ideen des Zukunftshauses bietet interessante und praktische Ansätze, diesen Fragen zu begegnen.

Maren Lickert (Designstudentin):

Das Zukunftshaus ist nicht nur ein Ort der Vieles vereint, sondern vor allem ein Ort der uns Menschen zusammen bringt. Jeder Einzelne ist mit seinen Wünschen, Ideen, Träumen und Fähigkeiten willkommen. Ich freue mich, dass ich meine Ideen und Fähigkeiten als angehende Designerin einbringen darf. Somit kann ich das Zukunftshaus mit einem starken Erscheinungsbild unterstützen und die Leitgedanken werden auch auf eine kreative Weise vermittelt.

Und weitere Mitdenker und Mitmacher, die uns im Hintergrund unterstützen.