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Das Zukunftshaus ist nur möglich durch die Mitarbeit eines starken Teams. Einige der Unterstützer stellen sich hier vor.

Dr. Regina Kempen (Wirtschaftspsychologin):

Wie kann man Menschen dazu motivieren, nachhaltig zu konsumieren? Diese Frage beschäftigt mich nicht nur in meiner Forschung als Wirtschaftspsychologin, sondern auch ganz praktisch. Ich wünsche mir das Zukunftshaus als einen Ort, der eine echte Alternative in unserer Konsumgesellschaft aufzeigt, dabei verschiedenste Zielgruppen einbindet und eine breite Gruppe von Menschen motiviert, sich über ihr Konsumverhalten und dessen Auswirkungen Gedanken zu machen.

Matthias Pieper (Fair Handels Unternehmer):

In den letzten 10 Jahren haben ich den Fairen Handel intensiv und von allen Seiten (als Importeur, Wiederverkäufer und Vorstand des FAIR BAND) kennenlernen dürfen. Seit zwei Jahren beschäftige ich mich mit der sog. „sozialökologischen Transformation“, welche tausende von Initiativen hervorgebracht hat, die alle Puzzleteile für ein zukunftsfähiges Wirtschaften und Leben sind. Meine Vision ist es aus diesen Insellösungen ein starkes Netzwerk zu schaffen, welches physisch und ganz konkret eine alltagstaugliche Alternative darstellt und vielen Menschen einen niederschwelligen Zugang zu einer anderen Art von Konsum ermöglicht. Denn nur wer in seinem Alltag erlebt, dass es auch anders geht, traut sich auch solche Wege weiter zu gehen!

Frank Spanowsky (Geograph):

In Zeiten des menschengemachten Klimawandels und anhaltenden ungebrochenen Konsums bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es nicht mehr reicht, nur passiv für mich selbst so nachhaltig wie möglich zu leben, sondern die Entscheidungen getroffen mich aktiv zu engagieren.

Die Idee des Zukunftshaus hat mich dabei begeistert, denn sie ist einfach, praxistauglich und dennoch visionär. Sie kann dazu beitragen, den eingangs genannten Entwicklungen entgegenzuwirken, so dass wirkliche Nachhaltigkeit mehr in der Mitte der Gesellschaft ankommt. An der Erreichung dieser Ziele möchte ich gerne mitwirken.

Franziska Köller (Betriebswirtin und Bankkauffrau):

Das Zukunftshaus sehe ich nicht nur als Ort für nachhaltigeren Konsum bzw. bewussten Nicht-Konsum (Tauschen/Teilen), sondern auch als Verbindung von Menschen und guten Ideen. Es darf ein “Haus”/eine Gemeinschaft werden in dem Vieles scheinbar Unmögliche tatsächlich möglich wird. Wir schaffen es hoffentlich möglichst viele und vieles unter dem Motto eco-regio-fair zu verbinden, statt eine weitere Nachhaltigkeits-Insel in Würzburg zu sein.

Monika Waschik (Master of Business Administration ):

Ich bin Mitglied im Zukunftshaus, weil ich das Arbeiten an und mit innovativen Ideen wichtig für die zukünftige Gesellschaft halte und bereit bin, mit meiner Unterstützung für diese Ideen einen Raum zum Denken, Ausprobieren und Umsetzen zu schaffen.

Dr. Max Kurlbaum (Apotheker):

Wie gehen wir als Gesellschaft mit den unausweichlichen Herausforderungen in nahezu allen Lebensbereichen um? Ökonomie, Natur- und Umweltschutz, Umgang mit Ressourcen, Veränderungen gesellschaftlicher und sozialer Strukturen sind Themen, die hierbei besonders im Fokus stehen. „Insellösungen“ für einzelne Bereiche scheinen zu kurz zu greifen, da die verschiedenen Themenfelder eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Das Zukunftshaus bietet durch seinen klar definierten Rahmen ein „Versuchslabor“, um komplexe Lösungsansätze für diese drängenden Fragestellungen anzudenken, umzusetzen, zu erproben und langfristig zu etablieren. Nachhaltiger, regionaler Konsum, gesellschaftliches Miteinander in Form von Reparatur- und Tauschangeboten sowie passende Bildungsangebote sollen die Menschen sensibilisieren und in Kontakt bringen. Dieses zukunftsweisende Projekt zu begleiten und die Denk- und Handlungsansätze mit zu gestalten, stellt eine spannende Aufgabe dar, die ich gerne aktiv mit begleite.

Bobby Langer (Journalist):

Spätestens seit 1976 beschäftige ich mich mit Umweltthemen. Ein wichtiger Anfangsimpuls war die Naturphilosophie der nordamerikanischen Indianer. Seither haben meine Familie und ich zunehmend darauf geachtet, unseren Lebensstil „mitweltgerecht“ zu gestalten. Mit dieser Auseinandersetzung wuchs auch das Problembewusstsein für den gesamten westlichen Lebensstil. Heute ist uns klar, dass er die Welt auf einen Abgrund zuführt. Ein Zukunftshaus verdient seinen Namen, indem es Alternativen zu solch einer unverantwortlichen Lebensweise bietet. Es freut mich, dazu beitragen zu können nach dem Motto: “Zusammen retten wir die Welt, jede/r ein kleines Stück.”

Ingo Bauer (54 Jahre) und Christine Raps (50 Jahre):

Manchmal stellen wir uns die Frage, wie können wir in der auf Wachstum ausgerichteten Welt vernünftig leben? Welche Modelle gibt es neben: Schneller, Größer und Weiter? Welche Ansätze sind neben Gewinnmaximierung und höherer Rendite möglich? Sind wir durch unseren Konsum nur noch berechnende Geldsubjekte? Beherrschen uns die Finanzmärkte mit manipulativen Geschäftspraktiken? Gibt es Ansätze, dem entgegen zu wirken? Die Ideen des Zukunftshauses bietet interessante und praktische Ansätze, diesen Fragen zu begegnen.

Maren Lickert (Designstudentin):

Das Zukunftshaus ist nicht nur ein Ort der Vieles vereint, sondern vor allem ein Ort der uns Menschen zusammen bringt. Jeder Einzelne ist mit seinen Wünschen, Ideen, Träumen und Fähigkeiten willkommen. Ich freue mich, dass ich meine Ideen und Fähigkeiten als angehende Designerin einbringen darf. Somit kann ich das Zukunftshaus mit einem starken Erscheinungsbild unterstützen und die Leitgedanken werden auch auf eine kreative Weise vermittelt.

Dietlinde Wolf (Rentnerin):

Die Idee des Zukunftshauses stellt für mich eine hervorragende Alternative dar zu unserem achtlosen Konsum- und Wegwerfverhalten. Stattdessen Waren zu tauschen sehe als gute Möglichkeit dem entgegen zu wirken. Das Zukunftshaus weist für mich den richtigen Weg für bewussten und fairen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde. Mehr Abstand von abstraktem Geldhandel und stattdessen mehr Hinwendung zu den Werten der Dinge, die uns wichtig sind, könnte ein Beitrag zu neuer Wertschöpfung sein. Zudem wäre das Zukunftshaus auch ein Ort der Begegnung und der Möglichkeit sozialen Austauschens.

Svenja Cramer (Lehrerin):

Im täglich Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist es mir als Lehrerin nicht nur wichtig, reines Wissen zu vermitteln. Denkanstöße bezüglich eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Welt und ihren Ressourcen, um die Zukunft vernünftig und bewusst zu gestalten, gehören für mich ebenso dazu. Das Zukunftshaus bietet umsetzbare und vielfältige Möglichkeiten für jedermann, daran teilzuhaben und weiterzudenken, was mich von Anfang an begeistert hat.

Und weitere Mitdenker und Mitmacher, die uns im Hintergrund unterstützen.